Plötzlich ohne Erinnerung (aus Dreh Dich nicht um von Jennifer L. Armentrout)

Heute bekommt Ihr nach langer zeit, mal wieder einen Beitrag zum Thema Buchgedanken, nur eben in der neuen Kategorie.

Ich lese gerade das Buch Dreh Dich nicht um von Jennifer L. Armentrout in dem kompletter Erinnerungsverlust das Thema ist. Ob es nur gespielt ist, oder wirklich der Wahrheit entspricht, kann ich zur Zeit noch nicht beantworten. Aber ich stelle mir, während dem lesen doch die Frage, wie es sein muss, sich an rein gar nichts zu erinnern. Und damit ist jetzt nicht der Altersbedingte Gedächtnisverlust gemeint, obwohl dieser auch nicht einfach ist.

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So richtig, kann ich mich natürlich nicht in so eine Situation reinversetzen, denn mir ist sowas Gott sei Dank noch nicht passiert. Aber ich stelle es mir schrecklich vor, wenn ich mich an keinerlei Dinge aus der Vergangenheit erinnern würde. Vor allem aber, wenn ich die Menschen in meinem Umfeld nicht erkennen würde. Wie schrecklich muss das sein, wenn man nicht mal seinen Namen kennt, oder sich nicht an seinen Mann, Eltern und Freunde erinnert, die einen aber alle kennen. Man weiß nicht mal, was für ein Mensch man ist, hört es nun nur aus Erzählungen.

Die Erinnerung an gute sowie schlechte Taten sind einfach weg. Klar, es gibt immer Situationen, wo man sich wünscht, man würde alles einfach vergessen. Aber, wenn es dann doch passiert, glaube ich , wünscht man sich diese Erinnerungen zurück. Denn so gar nichts über sich und sein Leben zu wissen, bedeutet schon eine gewisse leere und dies ist bestimmt kein schönes Gefühl.

Ich ärgere mich schon manchmal, wenn ich einfach vergessen habe, was ich letzte Woche Mittwoch gelesen oder gekocht habe ;), aber mich nicht an meine Hochzeit vor 18 jähren zu erinnern, oder an den Streit mit Kollegen oder Chefs finde ich absolut furchtbar. Lieber erinnere ich mich an schlechte Dinge, als an gar nichts. Vor allem, wie geht man damit um. ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Oder wie geht man mit Menschen um, die sich nicht erinnern? Auch das finde ich schwer. Klar versucht man diesen Menschen auf die Sprünge zu helfen, ob dies klappt, steht wohl noch auf einem anderen Blatt. Wahrscheinlich fängt man neu an, sich anzufreunden und kennenzulernen.

Man sagt immer so leicht, man könne einem alles wegnehmen, bis auf die Erinnerung. Tja, scheinbar aber doch. Deshalb, bewahrt Euch Eure Erinnerungen und genießt sie, ob gute oder schlechte, ist da völlig egal. Hauptsache die Erinnerungen sind da.

Habt noch einen schönen Tag und genießt die Augenblicke 🙂

 

Eure Kati

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