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Lesemeinung: Die Leopardin; Ken Follett

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Wichtelbuch

Buch bei Amazon

Meine Bewertung: 3,0/5,0

 

Klappentext

 

Mai 1944. Die Invasion der Alliierten in der Normandie steht unmittelbar bevor. Felicity Clairet, genannt »die Leopardin«, ist als britische Agentin im besetzten Frankreich aktiv. Sie hat einen tollkühnen Plan. Doch um ihr Ziel zu erreichen, muss sie ein Team zusammenstellen, das nur aus Frauen besteht. Dabei kann sie nicht wählerisch sein. Denn für ihr Vorhaben bleiben ihr genau zehn Tage Zeit. Und der Feind ist der Leopardin bereits auf der Spur …

Quelle: Amazon

 

Meine Meinung 

 

Dieses Buch war ein Challenge Buchtipp beim Buchtipp – Wichteln, wobei man Bücher lesen sollte, die sich in einem Genre befinden, welches man nicht so oft liest.

Ich habe schon andere Bücher des Autors gelesen und war bisher jedesmal begeistert, da er eine wirklich tolle Schreibweise besitzt, die mich immer sehr schnell in die Geschichte gezogen hat. Der Schreibstil wirkte auch hier wieder sehr lebendig und professionell auf mich, wodurch mir das lesen der Geschichte sehr leicht fiel.

Die Geschichte war diesmal leider nichts für mich. Sicher wusste ich, dass sie im 2. Weltkrieg spielt, aber ich wollte es einfach versuchen. Alles war sehr realistisch und Detailgenau erzählt, so dass ich mich zwar gut reinversetzen konnte, aber gefangen wurde ich von der Story nicht. Ich habe sogar ein paar mal überlegt das Buch abzubrechen, was dann aber doch nicht geschehen ist. Ich bin nicht gerade ein Fan von Büchern die im Krieg spielen, dennoch war es ein wenig interessant die Geschichte zu verfolgen, da alles gut durchdacht war. Aber richtig packen konnte sie mich dennoch nicht, da dieses Thema einfach nichts ist, was mich fesseln kann, teils wirkte es auch etwas langatmig auf mich, obwohl es interessant geschrieben war. Fans dieser Zeit werden aber sicherlich ihre Freude haben und Spannung empfinden.

Die Protagonisten wurden sehr realistisch dargestellt und ihre Handlungen waren gut durchdacht. Alle verkörperten ihre Rolle sehr glaubwürdig. Einen Lieblings- Protagonisten hatte ich hier nicht. Jeden mochte ich auf seine Art gern und versuchte mich in Ihre Lage zu versetzen, was mir aber nur teilweise gelang. Dies lag evtl auch daran, dass ich diese Zeit nur aus dem Schulunterricht kenne.

Fazit

Ken Follett schreibt sehr gute Bücher, keine Frage. Aber dieses war einfach nichts für mich, was nicht am Schreibstil lag, mit dem ich immer wieder gut zurecht komme. Hier lag es an der Zeit, in die ich mich einfach nicht reinversetzen konnte, obwohl die Protagonisten sehr gut dargestellt wurden. Der zweite Weltkrieg ist wohl einfach nichts für mich, aber es war einen Versuch wert und ich bin froh es gelesen zu haben.

 

Autor:

Ich bin Kati , Mitte 40 und liebe das Lesen, Filme und Musik. Näheres über mich findet Ihr in der Kategorie „über mich“.

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