Autorenvorstellung; Violet Truelove/Ava Innings

Hallo Ihr lieben,

heute stelle ich Euch wieder einen Autor vor. Diesmal ganz im Sinne des Bloggeburtags. Denn da sich diese Woche um den Millionaires Clubs dreht, gehören natürlich auch die 4 Autoren dieser Reihe dazu. Den Anfang macht heute Ava Innings , die auch bekannt unter Violet Truelove ist. Die ersten Bücher, die ich von ihr gelesen habe waren die zum verlieben Reihe und die Waves of Love Reihe, die ich Euch alle empfehlen kann.

Ich habe Ava/Violet als sehr interessante sympathische Frau kennengelernt, die auf mich sehr natürlich wirkte. Mir machte es absoluten spaß, mich mit ihr zu unterhalten und dieses Intervew zu führen. Aber macht Euch doch ein eigenes Bild von Ihr, denn sie hat mir ein paar interessante Antworten auf meine Fragen gegeben .

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Intervew

Wie bist Du auf die Idee gekommen zu schreiben und hast Du es Dir so vorgestellt?

Ich war 12 Jahre alt, als ich meine erste Geschichte geschrieben habe und es ging mir vor allem darum meine eigenen Welten zu erschaffen. Damals hatte ich nur eine ganz vage Vorstellung davon, wie es sein würde ein Buch zu publizieren, also: Nein, ich habe es mir nicht so vorgestellt. Es ist stellenweise viel, viel toller, aber auch viel, viel anstrengender. Meine Kinder sagen immer, ich würde nicht richtig arbeiten, aber das stimmt nicht. Ich arbeite an nicht wenigen Tagen zwölf Stunden und mehr. Es ist Arbeit. Manchmal macht sie Spaß, manchmal macht sie keinen Spaß (Schreiben macht mir immer Spaß, aber das Überarbeiten und das Marketing sind manchmal sehr nervig, weil ich nun mal lieber schreiben würde), aber ich möchte nichts anderes machen.

Das glaube ich Dir. Denn ich denke schon, dass es ganz schön viel Arbeit ist, ein Buch zu schreiben. Für mich wäre das absolut nichts. Mir reichen die Beiträge absolut, auch wenn ich mir die Zeit neben dem Job dafür einteilen muss. Und Eure Bücher, will ich ja auch noch lesen:)

Woher nimmst Du Deine Ideen für eine Geschichte?

Das ist unglaublich schwer, zu erklären. Manchmal sind es Träume, manchmal ist es ein Song. Neulich war zuerst der Titel und dann die Idee zum Buch da. Oft ist es auch eine Nebenfigur, die ihr Recht auf eine eigene Geschichte einfordert. Inspiration lässt sich nicht erklären. Ich finde Andy Irons wahnsinnig inspirierend.

Das klingt wirklich interessant, vor allem das mit den Träumen. Denn ich weiß nie was ich geträumt habe:) Ich finde es immer interessant, woher Eure Ideen so kommen. Das Talent besitze ich nicht

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Kannst Du Dir auch vorstellen ein ganz anderes Genre zu schreiben?

Ich komme ursprünglich aus der Krimi-, Thriller- und Science Fiction-Ecke, also ein klares Ja 😉

Okay, da wäre ich neugierig drauf, denn ich habe früher nur Horror, Krimis und Thriller gelesen. Es waren meine Lieblingsgenre in der Jugend. Krimis und Thriller lese ich auch heute noch zwischendurch. Horror weniger.

Wie entsteht Dir das Bild Deiner Protagonisten, erfunden oder doch teils aus dem realen Leben?

Meine Figuren sind oft vom realen Leben inspiriert.

Anders wäre es wohl auch sehr schwierig

Gibt es einen Ort wo Du am liebsten schreibst und um welche Tageszeit klappt es am besten?

Ich schreibe gerne abends in meinem Bett oder an meinem Schreibtisch.

Im Bett kann ich mir so gar nicht vorstellen :), ich bevorzuge da mehr das Wohnzimmer oder im Sommer die Terasse

Wie bereitest Du Dich auf ein neues Buch vor?

Das kommt auf das Buch an, aber ich recherchiere sehr viel und sehr gerne. Ich habe vor mehr als 15 Jahren deshalb mit dem Surfen angefangen. Ich wollte wissen, wie sich ein Protagonist, Joe Reynolds (damals noch männlich), Privatdetektiv, leidenschaftlicher Surfer (hatte mal eine Profikarriere gedacht, doch nach einem schwerer Surfunfall musste er diese Pläne auf Eis legen), durch den Unfall gehbehindert, fühlt und was soll ich sagen: Es ist großartig! Meine Meinung dazu hat sich durch einen Surfunfall, durch den ich im Übrigen gehbehindert bin – auch nicht geändert und auch Recherche halte ich nach wie vor für wichtig. Im März habe ich eine Reise nach Madeira unternommen um das Land und die Leute kennenzulernen, da ein zukünftiges Projekt dort spielen soll.

Das stelle ich mir sehr interessant vor. Oh ja, Surfen macht wirklich spass, auch wenn man sich schnell verletzen kann. Ich habe es vor Jahren, als 17 Jährige, aus einer Laune raus gelernt, komme aber mittlerweile kaum noch dazu. Bin auch wirklich mittlerweile etwas aus der Übung. Dass Du trotzdem weiter Deine Recherchenreisen machst, finde ich toll, warum auch nicht, so lange es möglich ist.

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Was stört Dich beim Schreiben oder was ist für Dich wichtig dabei?

Ich brauche Musik beim Schreiben. Besonders dann, wenn ich emotionale Szenen verfasse, brauche ich musikalische Unterstützung. Man ist ja beispielsweise nicht unbedingt traurig nur weil man eine traurige Szene schreibt, aber man muss eben in diese Szene reinkommen und mir hilft dabei Musik.

Das kommt mir bekannt vor. Musik finde ich genauso wichtig, wie Bücher. Bei mir läuft sie ständig, auch während dem schreiben, lesen, telefonieren etc.

Ihr schreibt Eure Millionaires Club Reihe zusammen, kannst Du Dir auch vorstellen, ein einzelnes Buch zusammen zu schreiben?

Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Ich bin kein guter Teamplayer und ein Buch zu schreiben ist eine sehr intensive und auch intime Angelegenheit. Ich glaube auch, dass es extrem schwierig ist sich so gut abzusprechen, dass es zum Schluss auch wirklich rund ist.

Das glaube ich auch. Ich stelle mir das sehr schwer vor.

Welches Deiner Bücher liegt Dir am meisten am Herzen?

Mein absolutes Herzensprojekt ist meine Waves-of-Love-Reihe und da hat Brads Roman es mir besonders angetan, oder sind wir ehrlich: Brad hat es mir angetan. Ich liebe ihn wirklich sehr. Ich weiß, es hört sich etwas verrückt an, aber seine Geschichte beschäftigt mich auch heute noch sehr. Natürlich leide ich mit ihm, weil er diese schlimmen Dinge erleben musste, aber ich bin auch stolz auf ihn, weil er sie überlebt hat. Sexueller Missbrauch an Kindern und der an Jungen im Speziellen, sind eines der größten Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Es war hart sich die ‚Schatten der Vergangenheit’ genauer anzuschauen und auch herauszuarbeiten, wie extrem einsam und verloren Brad ist. Er trägt dieses Geheimnis mit sich herum und es ist ihm unmöglich sich jemandem anzuvertrauen. Für ihn ist jeder Tag ein Kampf und manchmal ist er es so leid zu kämpfen. ‚Waves of Love – Brad:  Schatten der Vergangenheit’ ist ein sehr emotionaler Roman, der mir viel abverlangt hat.

Waves of Love mochte ich sehr, erstmal natürlich wegen der tollen Protagonisten, oder auch Traummänner;), aber auch , da ich gerne Bücher mit etwas Dramatik mag, war dies die richtige Kombination für mich.

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Wie lässt sich das Schreiben in den Alltag einbauen?

Das Schreiben ist mein Hauptberuf geworden und es ist im Prinzip wie mit jedem anderen Job auch. Also ich merke keinen großartigen Unterschied im vergleich zu meiner Tätigkeit als Fotografin und Designerin.

Das stimmt natürlich. Fotografieren ist sehr interessant. Ich habe es von meinem Vater mit einer Spiegelreflex Kamera schon früh gelernt, sogar damals noch das Entwickeln (es war ja noch nichts digital). Ich habe dann aber doch meine zweite Leidenschaft, das Kochen, zum Beruf gemacht. Auch wenn es mittlerweile wieder Hobby ist.

Womit schaffst Du Dir einen Ausgleich?( Hobbys oder sonstiges)

Lesen, Fotografieren, Yoga, Surfen

Sehr Abwechlungsreich. Lesen und Fotografieren tu ich auch, aber Yoga weniger. Ich war immer der Schwimmer oder Leichtathlet

Hast Du einen Lieblingsautor/Lieblingsbuch?

Stephen King, mein Lieblingsbuch ist jedoch ‚Die Frau des Zeitreisenden’.

Stephen King war mein Liebster in meiner Jugend, mal abgesehen von Charles Dickens

Was stört Dich in Büchern, die Du selbst liest?

Wenn im Liebesroman Safersex nicht thematisiert wird. Es ist nun mal in der heutigen Zeit ein Thema und Charaktere, die keinen praktizieren, nicht einmal darüber nachdenken, was die Konsequenzen sein könnten, kann ich nicht für vollnehmen. Ich habe auch Schwierigkeiten mit Romanen in denen Frauen schlecht behandelt werden – egal ob vom Mann oder einer anderen Frau. Ich habe in letzter Zeit oft Bücher in der Hand gehabt, in denen die Protagonistin alle anderen Frauen als Bedrohung wahrgenommen und diese dann auch abgewertet hat. Frei nach dem Motto: Alles Sch***en bis auf Mutti. Ich finde, das geht gar nicht. Wir Frauen müssen schließlich zusammenhalten.

Das ist eine gute Meinung dazu. Denn safersex gehört genauso dazu, wie gute Behandlung. Klar, mag ich u.a. Bad Boy Bücher, aber nicht, wenn die Frauen schlecht behandelt werden, soweit geht meine Bad Boy Leidenschaft dann doch nicht. Ich hatte gerade vor kurzem eins, bei dem mich das Ende so geschockt hat, dass Teil 2 für mich nicht in Frage kommt.

Was muss ein gutes Buch für Dich haben um Dich zu fesseln?

Vielschichtige Charaktere (egal ob Haupt- oder Nebenfiguren), die sympathisch sind und ich mag gerne temporeiche Bücher. Seitenlange Beschreibungen von Kleidung oder Landschaften nerven mich ebenso wie zickige Charaktere.

* Lach* ja genau, solche Bücher langweilen mich absolut. 

Hast Du einen Wunsch für die Zukunft?

Ich würde mir wünschen, dass ich mir nicht so viele Sorgen ums Geld machen muss und auch, dass die, die ich liebe gesund bleiben.

Ich wünsche Dir, dass es in Erfüllung geht und kann diese Wünsche absolut nachvollziehen

Gibt es etwas, was Du Deinen Lesern gern sagen möchtest?

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen <3

Ich denke, den haben wir bestimmt 😉

Ich hoffe Ihr hattet spaß an dem Intervew und ich konnte Euch die Autorin etwas näherbringen. Schaut Euch doch mal ihre Bücher etwas näher an, falls ihr sie noch nicht kennt. Ich finde es lohnt sich;)

Eure Kati

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