Soll ich, oder soll ich nicht

Hallo Ihr Lieben,

wie Ihr sicher mittlerweile wisst, gibt es für mich keine wirklichen Preisgrenzen zwischen Prints und EBooks. Ich mache es eher an Platz und Bequemlichkeit fest, welches Format ich kaufe oder ob ein Buch für mich einen besonderen Wert hat.

Allerdings gibt es Bücher, bei denen ich doch unsicher bin, ob sie mir gefallen. Vor allem, wenn sie sich dann noch Preislich in der 20€ Grenze bewegen.

So ging es mir nun auch mit Wolkenschloss von Kerstin Gier. Natürlich mochte ich bisher alle ihre Bücher, aber diesmal ließ mich der Klappentext unsicher werden. Ich habe dauernd überlegt, soll ich, oder soll ich nicht.

Dann allerdings kam mir mein Audible Abo in den Sinn und ich lud mir das Hörbuch runter, um zu sehen, ob mir das Buch gefällt.

Tja, was soll ich sagen, es ist schön gelesen , aber gefällt es mir? Ich würde eher sagen durchwachsen. Denn bisher ist’s für mich keine 20€ als Hardcover wert.

Es zieht sich, durch die ganzen Beschreibungen, wie ein Hoteljob funktioniert ganz schön in die Länge. Zwar schön erzählt, aber spannend oder fesselnd ist’s bisher absolut nicht. Als Jugendbuch ist es wohl gut geeignet, aber für mich nicht so ganz. Deshalb bin ich froh nicht das Hardcover gekauft zu haben. Nur fürs angucken kaufe ich kein Buch. Außerdem habe ich dafür zu wenig Platz.

Ich habe zwar heute wieder etwas Platz geschaffen, indem ich meine Black Dagger und Midnight Breed Bücher hergegeben habe. Bei mir haben sie nun lange genug verweilt 😊. Ja, ich liebte diese Reihen, aber mittlerweile hat sich mein Leseverhalten etwas verändert, so dass ich sie doch nicht nochmal lesen werde. Außerdem freut sich nun ein anderer Leser darüber.

Auch hierüber habe ich länger nachgedacht, soll ich , oder soll ich sie nicht hergeben. Aber ich muss zugeben, dass mir die Entscheidung nun gar nicht schwerfiel, denn dadurch werden wieder einige neue einziehen können. Sicherlich gibt es eine Menge Bücher, die ich niemals hergeben könnte, Black Dagger gehört aber nicht dazu. Im Genre Fantasy, sind wohl wie man sieht nicht mehr viele Prints übrig, nur noch für mich besondere. Aber so war es geplant 😊.

Hier ist das Ergebnis im Bücherregal.

Es ist zwar wie man sieht, wieder Platz, aber das heißt nicht, dass ich nun wahllos Prints kaufe. Nein, ich werde mir noch öfter die Frage soll ich, oder soll ich nicht stellen. Denn bei der Frage Print oder EBook stelle ich mir diese Frage sehr oft. Ich liebe das Lesen auf dem Reader, habe aber auch sehr gerne Prints. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend

Eure Kati

10 Replies to “Soll ich, oder soll ich nicht”

  1. Tja, da hast Du mir etwas voraus. Ich kann mich von keinem einzigen Buch trennen. So sind im Laufe meines Leserlebens ca. 3.500 Prints zusammengekommen. Seit einem Jahr lese ich allerdings auf dem Reader vor und entscheide dann, ob ich mir das Buch kaufe oder nicht. Das gute Stück hat mich schon vor einigen Fehlkäufen bewahrt.

      1. Ja, ein Buch aus Papier ist etwas gaaanz anderes. Alleine schon der Geruch., noch intensiver, wenn es ein bisschen Staub angesetzt hat. Und die Möglichkeit Zettel reinzulegen oder eine besondere Stelle zu markieren bzw. mit einer Anmerkung zu versehen. Ach, es gibt so vieles, was für ein Print spricht. Bei mir ist der Reader nur ein „Vorentscheidungsinstrument“. Mir geht nämlich inzwischen auch der Platz aus. Alternative: ich schmeiß die Möbel raus. LG.

      2. Mittlerweile kaufe ich nicht mehr alles als Print, Fantasy gar nicht als Print. Ansonsten nur noch Prints von Autoren, die ich besonders mag, oder auch sonst Bücher die für mich besonders sind. Der Geruch ist da nebensächlich 😊

  2. Ich hab neulich, nach langem verschollen sein, meinen Reader wiedergefunden. In Zukunft werde ich vermutlich aus umweltgründen eher auf dem Reader lesen, wobei ich Print eigentlich bevorzuge.

  3. Ja das was du beschreibst , kenn ich auch. Nur mit dem Hergeben hab ich so meine Probleme. Ich kann mich unheimlich schwer von Büchern trennen, lieber schaffe ich Platz für neue Bücher – dann muss halt ein neues Regal her.
    Wenn ich mir unschlüssig bin ob mir eine Geschichte gefällt, greife ich auch gerne zu Audible und nur dann wenn mich die Geschichte so richtig begeistern konnte, hole ich mir das Buch dazu. Am besten natürlich signiert.

    1. Mehr Platz schaffen ist unmöglich, da noch ein Regal nicht mehr passt. Genau das ist das Problem. Hergeben tu ich auch sehr selten welche, aber diesmal wurde es einfach wieder mal Zeit. Zum Testen ist Audible wirklich gut.

  4. Tolles Regal mit einer schönen Auswahl.
    Ich habe auch einen Reader – nutze ihn aber extrem wenig. Ich bin im letzten Jahr vermehrt drauf gekommen, dass ich schöne Prints lieber mag und auch gerne etwas mehr dafür zahle.
    Neben den Tolkien Sonderausgaben hat es mir z.B. „S“ angetan – ein Buch das niemals als eBook funktioniert und das gedruckte Buch feiert. 🙂

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