Veröffentlicht in Lesemeinung

Lesemeinung: Das Tesla-Artefakt- Eva Grafs erster Fall; Ingo Lackerbauer

Rezensionsexemplar

 

Autor: Ingo Lackerbauer

Seiten: 300

Preis: 1,99.-

Format: ebook

ASIN:B010M6COGO

Buch bei Amazon.de

Meine Wertung: 4*/5*

Buch ist zu empfehlen, schönes Buch, etwas Spannung

Klappentext

Ein altes, in der Antarktis abgestürztes Flugzeugwrack, ein geheimnisvolles Artefakt, grausame Morde, ein skrupelloser Killer und eine mörderische Jagd, in deren Verlauf die Gejagten zu Jägern werden – und mittendrin Dr. Eva Graf, eine Frau, die von jetzt auf gleich in den Kampf zweier mächtiger Organisationen verstrickt wird. Dabei geht es um nichts Geringeres, als den Fortbestand der Menschheit. Der Kampf um das ‚Tesla-Artefakt‘ entbrennt. Eva wird gehetzt wie ein wildes Tier. Als sie schließlich erkennt, wer Freund, wer Feind ist und was für die Menschheit auf dem Spiel steht, ist es schon fast zu spät. Gemeinsam jagen Eva und der LKA-Ermittler Kolja Blomberg Schatten der Vergangenheit nach, die bis in unsere Zeit reichen und die Welt aus den Angeln heben könnten.

Meine Meinung

Da ich schon das zweite Buch gelesen hatte und mich begeistern konnte, war ich neugierig auf diesen ersten Fall. Mir hat es zwar gut gefallen, konnte mich aber nicht so begeistern wie Teil 2. Aber für ein Erstlingswerk fand ich es dennoch gut.

Diese Geschichte ist das erste Buch des Autors, welches ich zwar gut fand, mich aber nicht ganz so begeistern konnte wie Teil 2. Mir fiel es etwas schwer in die Geschichte reinzukommen, was evtl daran lag, dass es ein Thriller mit Si-fi Elementen war.Trotzdem gefiel mir die Idee der Geschichte gut. So ganz konnte ich mich in die Geschichte aber nicht reinversetzen, dennoch habe ich es gelesen und zum Schluss als gute Geschichte ohne Wow Effekt empfunden. Auch etwas Spannung hat mir hier gefehlt, sie war zwar vorhanden, aber für mich nicht ganz ausreichend, da es sich um einen Thriller handelt. Trotzdem wurde ich gut unterhalten, da die Geschichte und ihr Verlauf gut durchdacht war. Der Aufbau der Geschichte ist gut gegliedert, denn man beginnt kurz in der Nachkriegszeit, was für die Geschichte wichtig ist. Danach befindet man sich in der Gegenwart, was mir auch etwas lieber war. Aber nicht nur Thriller Elemente kommen in der Geschichte vor, sondern auch das Verhältnis von Eva und Kolja  beginnt hier, was dem Buch etwas Abwechslung gab. Es ist gut erzählt, so dass man ständig an den Ermittlungen teilnimmt. Dadurch ist man immer mitten im Geschehen.

Die Protagonisten waren mir sympathisch. Ich konnte mich in sie gut reinversetzen und war gespannt, was ihnen weiter so passierte. Ich habe beide als starke Charakter empfunden, wodurch sie gut in die Geschichte passten und es spaß machte ihre Geschichte zu verfolgen.

Den Schreibstil fand ich für ein Erstlingswerk nicht schlecht. Ich hatte keine Probleme während dem Lesen und konnte so die Geschichte leicht verfolgen. Alles ist in einem leichten Schreibstil geschrieben, der ab und zu leicht verständliche Fremdworte beinhaltet, so hatte ich eher das Gefühl, die Geschichte sei für Erwachsene geschrieben, was ich in diesem Genre sehr mag. Der Autor macht nach der Einführung die in der Nachkriegszeit spielt, einen Sprung in unsere Gegenwart. Dies war ohne Probleme zu erkennen. Außerdem wird die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was mir sehr gut gefiel.

Obwohl es sich hier um einen Thriller handelt, waren genügend Gefühle vorhanden. Vor allem aber bei dem Verhältnis der Protagonisten. Spannung hatte diese Geschichte zwar zu bieten, aber mir hätte etwas mehr davon gut gefallen. Trotzdem empfand ich es als guten Thriller, der mich gut unterhalten konnte.

Fazit

Für ein Erstlingswerk war es ein gutes Buch, welches ich mit Freude gelesen habe. Mir hat zwar etwas Spannung gefehlt, was ich aber nicht als zu negativ empfunden habe, da man sehr nah bei den Ermittlungen dabei war und so diese Geschichte, welche recht interessant war, verfolgen konnte. Auch wenn ich nicht gleich in die Geschichte reinkam, kann ich dieses Buch trotzdem den Lesern empfehlen, die auch gern mal einen Thriller lesen, der nicht nur Spannung haben muss.Wem Spannung sehr wichtig ist, kann sich  aber gerne den zweiten Fall des Autors (Der Nvajo Code) ansehen, den ich als etwas spannender empfunden habe. Die Rezension dazu findet Ihr hier auf diesem Blog.


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Autor:

Ich bin Kati , Mitte 40 und liebe das Lesen, Filme und Musik. Näheres über mich findet Ihr in der Kategorie „über mich“.

3 Kommentare zu „Lesemeinung: Das Tesla-Artefakt- Eva Grafs erster Fall; Ingo Lackerbauer

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