Veröffentlicht in Lesemeinung

Lesemeinung: Die Küste der Freiheit; Maria W. Peter

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 880

Preis: 9,99.- (eBook 3,99.-)

Genre: Historisch, Klassiker

ISBN: 340416735X

Erschienen: 4. November 2014

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Wertung: 4,5/5

schönes Buch zum unterhalten mit kleinen Schwächen

Klappentext

1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit …

Cover

Das Cover gefiel mir gut und passte zum Buch. Die Farbwahl fand ich passend, da sie recht zart gehalten wurden. Die Bilder auf dem Cover spiegeln das wieder um was es im Buch geht

Meine Meinung

Ich habe dieses Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen. Obwohl ich zur Zeit nicht so der Leser Historischer Romane bin, gefiel es mir trotzdem wirklich gut. Obwohl es ein Historischer Roman ist , ist es keineswegs langweilig und lässt sich trotz 880 Seiten recht flott lesen. Die Geschichte von Anna und Lorenz hat mir gut gefallen, auch wenn ich nicht alles nachempfinden konnte. Dies war aber keineswegs die Schuld der Autorin.

Diese Geschichte hat so einiges an Themen zu bieten. Sie spielt in der Zeit der Auswanderungen im 18. Jahrhundert , ist also eine Mischung aus Historischem und Klassischem Roman. Obwohl es so gar nicht mein Genre ist fand ich die Geschichte recht gut gelungen, auch wenn sie mich nicht ganz gepackt hat. Man wird auf eine Reise von Deutschland in die USA mitgenommen auf der sich so einiges ereignet. Da die Protagonistin sehr gläubig ist, erfährt man auch einiges über die Wiedertäufer, ihr Leben und wie die Protagonistin sich mit der Zeit verändert. Die Umsetzung fand ich sehr gelungen und interessant, auch wenn es mir teils  etwas  zu Christliche Ansichten waren. Es kommen aber auch Themen wie Sklaverei, Schändung, die moderne Welt etc vor. Auch wird hier Deutlich gezeigt wie zwei Welten aufeinandertreffen und dass Gläubigkeit nicht heißt auch gut zu sein. Es gibt einige Zufälle, die mir ein wenig oft vorkamen.

Anna ist eine Amische Gläubige in die ich mich sehr schwer reinversetzen konnte, da diese Lebensform mir sehr Fremd ist. Trotzdem mochte ich sie sehr gerne. Man erlebt hautnah mit wie sie sich im Laufe des Buches verändert und Erwachsen wird, auch wenn sie oft von zweifeln verfolgt wird. Lorenz lebt in einer ganz anderen Welt, er kommt aus wohlhabendem Hause und lebt als Baptist in einer nicht so strengen Welt wie Anna. Auch er war mir wirklich sehr sympathisch. Trotzdem verlieben sich beide ineinander, auch wenn dies nicht gern gesehen ist. Als sich Lorenz mit seinem Regiment in die USA aufmacht folgt Anna ihm dorthin, was einige Abenteuer mit sich bringt.

Der Schreibstil gefiel mir wirklich gut, da er für einen Klassischen Historischen Roman recht flüssig und modern geschrieben war. So fiel es mir nicht allzu schwer das Buch flüssig zu lesen. Langatmige Stellen gab es auch bei 880 Seiten kaum. Die Autorin besitzt eine schöne Art zu schreiben, wodurch man sich Direkt in der Geschichte wiederfand. Auch empfand ich die Zeit in der das Buch spielt als gut recherchiert, womit es auch realistisch rüberkam.

Es war eine schöne Liebesgeschichte mit Historischen und Klassischen Elementen. Auch beide Protagonisten mochte ich wirklich gern, trotzdem konnte ich nicht alles so nachempfinden wie ich es gern getan hätte. Dies lag aber nicht am Stil der Autorin  oder der Geschichte selbst, sondern eher daran dass ich mich in Annas Welt nicht so reinversetzen konnte. Trotzdem war es ein schönes Buch mit vielen Emotionen , das einem auch genug Spannung und Information bot.

Fazit 

Mir hat dieses Buch gut gefallen, und ich kann es jedem Liebhaber Historischer oder Klassischer Romane sehr empfehlen. Es war wirklich eine schöne Liebesgeschichte die Gefühl und Spannung in der Zeit des 18 Jahrhunderts sehr gut kombiniert. Man taucht sehr gut in diese Zeit ab. Auch wenn ich mich nicht in alles reinversetzen konnte, war es ein gelungener Roman den ich bedenkenlos weiterempfehlen kann.

 

 

Autor:

Ich bin Kati , Mitte 40 und liebe das Lesen, Filme und Musik. Näheres über mich findet Ihr in der Kategorie „über mich“.

2 Kommentare zu „Lesemeinung: Die Küste der Freiheit; Maria W. Peter

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