Veröffentlicht in Autoren

Autorenvorstellung;Doris Labrenz

 

Ich habe Doris Labrenz nicht als Autorin, sondern als Leserin kennengelernt. Als ich erfuhr, dass sie ihr erstes Buch geschrieben hat, war ich sehr neugierig. Ihr Buch Baby hat mich sofort begeistert, vielleicht auch deshalb,da es etwas anders war als üblich in diesem Genre. Ich hoffe natürlich sehr, dass es von ihr in Zukunft noch mehr zu lesen gibt, und dass andere Leser zu ihrem Buch finden. Hier findet ihr meine Rezension zu ihrem Buch

Liebe kennt keine Vorurteile; Doris Labrenz

Und hier findet ihr das Buch

Liebe kennt keine Vorurteile

 

Ich habe Doris Labrenz als einen sehr netten und warmherzigen Menschen mit lockerer Art kennengelernt,  und freue mich sehr, dass sie mir die Gelegenheit gibt sie Euch etwas näher vorzustellen. Denn gerade Autoren wie sie, die noch nicht so lange Autoren sind, sollten etwas mehr ins Rampenlicht gerückt werden.

Doris Labrenz hat mir einige Fragen, mit interessanten Antworten beantwortet. Auch hier merkt man schnell, dass Doris Labrenz ein sehr netter Mensch mit Hang zum Humor ist, wodurch mir das Interview wirklich viel spaß gemacht hat, und ich nicht selten grinsen musste 🙂

 

Wie bist Du Autorin geworden?

Tja, wie bin ich das geworden? Dank einer guten Freundin auf Facebook, die selber Bücher schreibt, denke ich. Wäre sie nicht gewesen, hätte ich diesen Schritt nie gewagt. Sie hat mich immer wieder ermutigt und dann habe ich einer Arbeitskollegin einen Auszug einer Geschichte gezeigt.

Darüber bin ich persönlich sehr froh, denn mich hat Dein Buch absolut begeistert.

Dass sie begeistert war, hätte ich nie erwartet. Aber sie fand es so gut, dass sie mehr wollte. Also vertröstete ich sie auf die Veröffentlichung. Aber eigentlich muss ich für die Frage etwas weiter ausholen. Hast du so viel Zeit?

Natürlich habe ich diese Zeit, denn ich bin neugierig mehr darüber zu erfahren. na dann erzähl mal.

Okay, ich fass mich auch kurz. Geschrieben habe ich schon als Jugendliche, wie so viele andere Autoren auch. Gemeinsam mit meinen Freundinnen. Wir haben Geschichten geschrieben und sie zum Lesen ausgetauscht, gemeinsam diskutiert und uns auch köstlich amüsiert. Vor allem als wir diese Geschichten dann ein paar Jahre später wieder gelesen haben. Eine Szene von mir sorgt da heute noch heiteres Lachen. Bedingt durch Partner, Beruf und Familie war dann lange keine Zeit mehr und zugegeben auch keine Lust auf und für fantasievolle Geschichten. Durch ein Rollenspiel Game, das ich vor – oh, je, wie lange ist das her? 10 Jahre bestimmt –  na, wie auch immer, dadurch bin ich aber wieder auf den Geschmack gekommen. Da habe ich zwei Mädels gefunden, mit denen das richtig Spaß gemacht hat, in einen Charakter zu schlüpfen und sich mit anderen Fantasie Charakteren zu unterhalten. Irgendwann kam der private Kontakt zu dem Mensch hinter der Figur und die Eine kam nach einiger Zeit auf mich zu und fragte, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr eine Story zu schreiben. Klar hatte ich die und wir haben einige Geschichten geschrieben. Mein Sohn kam dann auch auf einmal an und meinte, er hätte Lust mit mir ein Buch zu schreiben. Also, schrieb ich mit ihm. Passte mir sogar sehr gut, da es mit meiner Internetfreundin zeitlich nicht mehr so passte und ich hab das richtig vermisst, das Schreiben. So entstanden mit meinem Sohn die Geschichten. Unter anderem auch „Liebe kennt keine Vorurteile“. Die Idee dazu kam von mir und er hatte nach dem ersten Kapitel, welches ich ihm zum Lesen gab, die passende Frau für meinen Protagonisten im Kopf. Ich glaube, das war das schnellste und lustigste Projekt, das wir bis dahin hatten.img_5435

Wow, das ist mal ganz was anderes als man sonst so von Autoren hört. Aber es klingt richtig nach spaß und ich stelle es mir gerade sehr interessant vor.

Was gefällt Dir am Schreiben?

Beim Schreiben kann ich meine Gedanken fließen lassen, abschalten. Mir eine rosarote Welt malen oder Probleme schaffen. Je nachdem wozu ich gerade Lust habe. Es macht mir aber unheimlich viel Spaß, mit jemand anderem eine Geschichte zu schreiben. Das Grundgerüst der Story wird abgesprochen und alles Weitere ergibt sich. Wie im wahren Leben, weiß man da auch nicht, wie der Gegenüber reagiert. Das ist das spannende daran.

Das klingt echt toll. dass Du es schaffst, auch Probleme in eine Geschichte einzubauen, hast Du mit Liebe kennt keine Vorurteile ja sehr gut bewiesen. Und genau das hat es für mich zu einem außergewöhnlichen Buch gemacht.

Kannst Du Dir vorstellen auch in bisher fremden Genren zu schreiben?

Horror und Thriller könnte ich niemals schreiben. Dazu würden mir die Ideen fehlen *lacht* Ganz ehrlich, das ist nicht mein Ding. Lese ich auch nicht so gern. Auch bei Krimis hätte ich Angst den Spannungsbogen nicht hinzukriegen.

So ganz kann ich mir bei Dir auch keinen Thriller vorstellen, obwohl ein paar Ansätze ja in deinem Buch vorhanden sind. Aber ich glaube ich weiß was Du meinst, Ideen für einen Thriller kämen mir wahrscheinlich auch nicht so richtig.

Was inspiriert Dich zu einer Geschichte?

Puh. Das ist so viel. Ein Lied, eine Erinnerung, eine Aussage. Manchmal kommt eine Idee auch aus dem Nichts einfach so in meinen Kopf. Oft beim Spazieren gehen.

Mich fasziniert es auch immer wieder, wie Ihr Autoren zu Euren Ideen kommt. Ich glaube das würde bei mir absolut in die Hose gehen *grins*

Hast Du noch genug Zeit für Hobbys ?

*lacht* Da ich nur schreibe, wenn ich wirklich die Muse dazu habe, habe ich Zeit für Hobbys. Klar. Ich mache zum Beispiel sehr gern Browser Games, gehe spazieren, fahre Rad, koche und backe sehr gern. Lesen und Bücher allgemein. Und Frankreich. Die Sprache, das Land fasziniert mich. Speziell die Regionen Bretagne und Provence haben es mir angetan. Wobei ich die Bretagne mit ihren rauen Küsten und dem Atlantik der Provence noch ein wenig vorziehe.

Ich finde es sehr wichtig, seine Hobbys zu pflegen. Lesen? Klar was auch sonst *grins*. Aber auch Kochen kann ich gut nachvollziehen, da man dafür auch eine Kreative Ader braucht. Ich lese sehr gerne Bücher die in Frankreich spielen, dort war ich noch nie bewußt(nur mal als kleines Kind), würde mich aber absolut reizen. Da würde ich aber wohl an die Sprachhürde stoßen, da ich leider kein Französisch spreche

Gibt es etwas dass Du Dir von den Lesern wünschen würdest?

Sie sollen Spaß an den Büchern haben, die sie lesen. Wenn es dann natürlich noch meins ist, würde es mich riesig freuen. Selbstverständlich. Welcher Autor würde sich darüber nicht freuen. Seit ich selbst ein Buch veröffentlicht habe, habe ich auch eine andere Einstellung zu Rezensionen. Ich würde mich freuen, wenn ich ein Feedback zu meinem Buch erhalte. Denn nur dadurch weiß ich, ob es gut ist, was ich mache oder ob ich was verbessern muss. Darum freue ich mich auch über Rezensionen, die ehrlich kritisieren und mir nicht nur Honig um den Mund schmieren. Ja, genau das wünsche ich mir von den Lesern: Habt Spaß an den Büchern, die Ihr lest und schreibt Eure ehrliche, aber konstruktive Kritik. Daraus können wir Autoren lernen. Schimpftiraden, die unter die Gürtellinie gehen, sind dagegen ein No-Go.

51k6nifls1lDas ist doch mal ein Wort. Ich finde ehrliche Rezensionen auch sehr wichtig, sie werden leider  zu selten verfasst. Ehrliche Kritik finde ich auch sehr wichtig, obwohl ich zugeben muss, dass ich bei Deinem Buch wenig Kritik hatte. Aber es gibt Bücher die mir nicht 100% gefallen, dann sage ich dies auch so. Schimpfen finde ich persönlich auch übel, denn davon hat keiner was. man lernt aus seinen Fehlern, dass geht Euch Autoren so, aber auch mir in meinem beruf oder als Blogger.

Welche Genre liest Du selbst gerne?

Eigentlich lese ich Querbeet. Ich habe Krimis in meinem Regal stehen genauso wie Drama, Komödie, historische Romane und Fantasie. Romance belegt aber den größten Teil.

Irgendwie habe ich das erwartet *grins* Ich sehe wir verstehen uns, denn das ist bei mir ähnlich.

Auch wenn die Frage unfair ist, hast Du ein Lieblingsbuch?

Eins? Nein, ich habe da mehrere. Drei nenne ich spontan immer und das sind „Palast der Winde“ von M. M. Kaye, „König der Winde“ von Marguerite Henry und „Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses“ von Dee Brown. 3 völlig unterschiedliche Bücher. Aber auch von den neuen Autoren habe ich einige Bücher, die ich mehrmals gelesen habe oder die mir lange im Kopf geblieben sind beziehungsweise noch im Kopf sind und in ein paar Jahren werde ich wohl nicht nur 3 sondern 5 oder 6 Bücher spontan als Lieblingsbuch nennen. Wer weiß?

Genau, die Frage war nicht ganz faire. Denn auch ich habe mehrere. Aber ich war neugierig, und Palast der Winde ist auch wirklich ein schönes Buch

Fällt es Dir an bestimmten Orten oder in Bestimmten Jahreszeiten leichter zu schreiben als in anderen?

Eigentlich nicht. Wenn die Gedanken da sind und auf Papier wollen, dann schreibe ich. Da spielt die Jahreszeit keine Rolle. In meiner Tasche habe ich eigentlich immer ein Notizbuch, in dem ich jederzeit und überall Notizen machen kann. Geschrieben wird dann aber zu Hause am Laptop, vorzugsweise im Wohnzimmer, bequem im Sessel und den Laptop auf dem Schoß. Auf einem Stuhl sitze ich den ganzen Tag im Büro. Da mag ich abends nicht auch noch am Schreibtisch oder auf einem Stuhl sitzen.

Das glaube ich gern. Privat hält man es gern etwas anders. Das mit dem Notizbuch ist glaube ich auch wichtig. Das mache ich sogar als nicht Autorin so

Da dies Dein erstes Buch war, dürfen die Leser irgendwann ein weiteres Buch von Dir erwarten?

Ich habe noch viele Geschichten auf meinem PC, die jedoch alle eine Überarbeitung benötigen. Einige spielen in Amerika, die ich jedoch gern nach Deutschland holen möchte. Da ist ein wenig mehr erforderlich als nur Korrektur zu lesen. Im Moment bin ich jedoch dabei, mir Gedanken zu einer Figur aus dem ersten Buch zu machen, das ich veröffentlicht habe.

Das Klingt wirklich gut, und ich freue mich sobald es was neues von Dir gibt

Ja, genau. Ich meine damit Arthur, den Bruder von Lilo. Die Geschichte ist soweit fertig, mir persönlich aber zu kurz. Daher möchte ich sie gern noch etwas ausarbeiten, damit sie wenigstens auf die Seitenstärke von „Liebe kennt keine Vorurteile“ kommt.

Juhu 🙂 Arthur klingt toll, da freue ich mich ganz besonders drauf

Was wünscht Du Dir für die Zukunft?( egal ob als Autor oder für Dich)

Das es meiner Familie, meinen Freunden, meinen Haustieren immer gut geht und sie gesund bleiben. Mir natürlich auch. Das es irgendwann – und hoffentlich in naher Zukunft – endlich Frieden auf der Welt gibt. Der ganze Terror ein Ende hat und die Menschen friedlich miteinander leben. Respekt gegenüber anderen – egal ob Mensch oder Tier – und der Natur. Doch, das sind wahrscheinlich Wünsche, die so schnell nicht in Erfüllung gehen. Vielleicht ist da ein Bestseller zu schreiben und mir damit ein Häuschen in der Bretagne zu realisieren eher zu verwirklichen. Aber, die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt. Auf jeden Fall wünsche ich meinen Kindern und mir eine friedliche und erfüllte Zukunft.

Das sind mal ganz besondere Wünsche, die ich gern unterschreibe. Aber auch das Häuschen in der Bretagne klingt toll. Vielleicht klappt es mit dem Bestseller ja bald, wer weiß das schon

Autor:

Ich bin Kati , Mitte 40 und liebe das Lesen, Filme und Musik. Näheres über mich findet Ihr in der Kategorie "über mich".

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